18. April IHK Köln

Fachkräfte
sichern:

die Region
Köln stellt
sich auf

Programm

Bärbel SchäferDr. Winfried Kösters

moderiert von
Bärbel Schäfer

mit Dr. Winfried Kösters

Goldfisch-Check

Beim Nachwuchs bewerben

18. April 2013

Goldfisch-Check

Um Fachkräfte erfolgreich und nachhaltig zu sichern, ist es wichtig, den Blick auf junge Menschen zu richten. Denn nicht nur die Metropolregion um Köln, sondern ganz Deutschland ist auf diese dringend angewiesen. Bis dato richtete sich die Neugewinnung von Nachwuchskräften vorwiegend nach den Interessen der Unternehmen.

Doch angesichts des drohenden Fachkräftemangels rückt die Frage „Was erwarten junge Menschen von ihren zukünftigen Arbeitgebern?“ immer mehr in den Vordergrund. An diese Frage knüpft das Format Goldfisch-Check an, das am 18. April 2013 im Rahmen des Demografiekongresses „Die Region Köln stellt sich auf“ stattfand.

Bei einem umgedrehten Speed-Dating ging es um die Erwartungen von 50 Schülerinnen und Schülern des Kölner Dialog Gymnasiums. Das“ Format im Format“ sah vor, 50 Schülerinnen und Schüler mit 10 Unternehmen zusammen zu bringen. Im 1O-Minuten Rhythmus sollten die Schüler anhand einer Reihe von Fragen die Arbeitgeberattraktivität testen. Schon in der Vorbereitung wurde klar, dass der Goldfisch-Check den Nerv der Zeit trifft: Sogar 12 Unternehmen als auch 60 Schüler waren sofort einverstanden an der Veranstaltung teilzunehmen.

Am Tag des Kongresses, herrschte beim Goldfisch-Check eine sehr entspannte Atmosphäre. Die Unternehmen platzierten ihre Roll-Ups und Materialien auf den Tischen im Foyer des Plenarsaals und die Schüler stürmten gruppenweise – ausgestattet mit ihren Goldfisch-Check-Klemmbrettern – die Unternehmensstände.

„Nennen Sie drei Stichpunkte, die Ihr Unternehmen beschreiben.“ – Für viele Personaler war ein derartiger Rollentausch noch sehr ungewohnt. Doch wenn eine Schülergruppe etwas zurückhaltender war, übernahmen die Profis stellenweise die Leitung des Gesprächs. Die meisten Schüler waren sehr motiviert, gut vorbereitet und stellten auch durchaus kritische Fragen.

„Für meine Schülerinnen und Schüler ist dies eine große Chance herauszufinden, wie wichtig ihre Meinung für Unternehmen ist.“, meint auch Maike Masurat, Lehrerin des Kölner Gymnasiums, „Viele haben heute erst realisiert, dass sie schwer gefragt sind auf dem Arbeitsmarkt. Das gibt ihnen viel Motivation, ein erfolgreiches Abitur zu schaffen.“ Die engagierte Lehrerin betreute die Schülerinnnen und Schüler vor Ort und kümmerte sich um die inhaltliche Vorbereitung der Veranstaltung.

Es zeigte sich, dass jungen Menschen bei ihrer Berufswahl letztendlich der Faktor Sicherheit - seien es Übernahmechancen oder die Chance auf Weiterbildung - am wichtigsten ist. Auch duale Studienmöglichkeiten standen weit oben auf ihrer Liste. Wenig überraschend: Die Goldfische legen – wie alle junge Menschen - auch großen Wert auf abwechslungsreiche Tätigkeiten und Spaß bei der Arbeit.

Unternehmen

Teilnehmende Firmen

Und diese Unternehmen waren beim Goldfisch-Check dabei:

  • Sedo GmbH

    www.sedo.de

    Bei der Sedo GmbH ist es freundlich, familiär und interkulturell. Für Schulabgänger bietet das Unternehmen so Einiges: Im technischen oder kaufmännischen Bereich, in einem dualen Studium oder einer klassischen Ausbildung. Besonders spannend finde ich, dass das Unternehmen von Studenten gegründet wurde.

  • Galeria Kaufhof GmbH

    www.galeria-kaufhof.de

    Bei Galeria Kaufhof habe ich erfahren, wie spannend die Branche des Einzelhandels ist. Es war auch interessant zu erfahren, welche Entstehungsgeschichte das Unternehmen hat. Bei Kaufhof gibt es sehr viele Einstiegsmöglichkeiten. Das duale Studium zum Beispiel, oder eine Ausbildung. Für mich war auch positiv: Kaufhof achtet sehr darauf nur Produkte zu verkaufen, die nicht von Kindern hergestellt wurden.

  • Commerzbank AG

    www.commerzbank.de

    Nach dem Goldfisch-Check weiß ich, dass ich mich nach der Schule bei der Commerzbank bewerben werde. Da sogar ein Auszubildender während des Gesprächs dabei war, habe ich erfahren, dass Azubis bei der Commerzbank vielfältige Aufgaben erfüllen und auch schnell Verantwortung übertragen bekommen. Der anwesende Filialleiter konnte sehr gut mit jungen Menschen umgehen und hat uns die Aufgaben anhand von Beispielen aus dem Alltag erklärt.

  • TIMETOACT

    www.timetoact.de

    Bei TIMETOACT geht es flexibel und kreativ zu. Das gefällt mir! Ich arbeite sehr gerne an Computern und finde gut, dass hier eine Work-Life-Balance gefördert wird. Ich könnte mir nämlich gut vorstellen, von zu Hause aus zu arbeiten, wenn ich einmal Familie habe. Hier wird auch besonders großen Wert auf Teamarbeit gelegt.

  • REWE GROUP

    www.rewe.de

    Rewe kennt ja eigentlich jeder. Doch erst durch dieses Gespräch habe ich einen Eindruck davon erhalten, wie vielfältig das Unternehmen wirklich ist. Ich hätte auch nicht gedacht, dass REWE europaweit vertreten ist! Jetzt weiß ich, dass REWE ein vielseitiger Arbeitgeber ist: man kann dort studieren, seine Ausbildung machen, sich ständig weiterbilden. Doch die Unternehmensvertreter haben auch deutlich gemacht, dass dort viel verlangt wird. Diese Ehrlichkeit hat mir gefallen.

  • Sparkasse KölnBonn

    www.sparkasse-koelnbonn.de

    Was schon mal sehr positiv war: der Unternehmensvertreter hat uns direkt mit Namen angesprochen. So wurde das Gespräch gleich ein wenig vertrauter. Da ich später unbedingt einen sicheren Arbeitsplatz möchte, hat mir auch gefallen, dass es dort nach der Ausbildung unbefristete Verträge gibt. Auch Teamfähigkeit wird bei der Sparkasse KölnBonn großgeschrieben. Um diese zu fördern, fahren die Azubis auf sogenannte Klassenfahrten.

  • Jokey Plastik Wipperfürth

    www.jokey.de

    Jokey Plastik ist ein echtes Familienunternehmen. Ich hätte nicht gedacht, dass der Handel mit Plastikeimern so erfolgreich sein kann. Die Unternehmensvertreterin hat sehr ausführlich auf die Fragen geantwortet und hatte auch Grafiken dabei, so konnten wir uns noch ein besseres Bild machen!

  • TÜV Rheinland

    www.tuv.de

    Der TÜV Rheinland sorgt für Sicherheit. Wir wurden sehr ausführlich über die Berufseinstiegsmöglichkeiten informiert und wissen jetzt, worauf es ankommt. Der Unternehmensvertreter war ehrlich und hat uns darauf hingewiesen, dass hier nicht allein Motivation genügt, denn auch ein guter Schulabschluss ist wichtig.

  • center.tv

    www.center.tv

    Beim Fernsehen arbeiten habe ich mir schon immer spannend vorgestellt. Das lockere Gespräch mit center.tv hat meine Erwartungen bestätigt. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, einmal ein Praktikum dort zu machen, vor allem weil das Unternehmen lokal ist.

  • Computacenter AG & Co. OHG

    www.computacenter.de

    Ich kann mir gut vorstellen, später einmal in die IT-Branche einzusteigen. Nach dem Gespräch kann ich mir nun sehr gut vorstellen, wie es wirklich ist. Besonders gefallen hat mir, dass man zwar viel Zeit am Computer verbringt, aber auch Kunden berät.

  • AachenMünchener Versicherung

    www.amv.de

    Das Gespräch mit der Aachen Münchener Versicherung hat mir sehr gut gefallen. Doch trotz freundlicher Atmosphäre gibt es Anforderungen: Teamfähigkeit, Kommunikationstalent und mathematische Fähigkeiten sind gefragt.

  • V&M DEUTSCHLAND GmbH

    www.vmtubes.de

    Bei der V&M kriegen die Mitarbeiter viel geboten. Es gibt vielseitige Berufsmöglichkeiten und ein positives Arbeitsklima, zum Beispiel weil die Teams gemischt sind. Da mir Flexibilität für meine zukünftige Arbeit sehr wichtig ist, fand ich besonders positiv, dass man bei V&M auch mal von zu Hause aus arbeiten kann.

Bildergalerie

Eindrücke vom Kongress

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